Es klingt zuerst wie ein echt verlockendes Angebot: 0%-Leasing. Viele Leasinganbieter werben mit diesem attraktiven Versprechen und einmaligen Konditionen. Doch was genau steckt hinter dem 0%-Leasing? Ist es wirklich wie umsonst? Oder versteckt sich hinter diesem Begriff nur ein leeres Versprechen? In diesem Blog erklären wir dir, was genau 0%- Leasing bedeutet und ob es sich für dich lohnt.

Ist 0%-Leasing das gleiche wie 0%-Finanzierung?

Wir alle kennen wahrscheinlich 0%-Finanzierung. Das bedeutet, dass man einen Kredit oder eine Ratenfinanzierung bekommt, bei welcher keine Zinsen auf die Rückzahlung gezahlt werden müssen. Doch trifft das auch bei 0%-Leasing zu? Im Grunde ja, denn beim 0%-Leasing entfallen die Zinsen bei der Finanzierung, genauer gesagt zahlt man keine Zinsen auf den Listenpreis des Autos.

Null Zinsen, Null Probleme?

0%-Leasing bedeutet somit, dass du nicht mehr als den Listenpreis des Autos zahlst. Dabei ist der Listenpreis der Preis, den der Autohersteller für den Wagen festsetzt und der in einer entsprechenden Liste ähnlich wie eine unverbindliche Preisempfehlung festgehalten wird. Das klingt zunächst verlockend und transparent. Allerdings zahlt man, wenn man einen Neuwagen bei einem Händler kauf, selten den Listenpreis, da Händler häufig Rabatte bei bestimmten Konditionen wie Barzahlung vergeben.

Wer bietet 0%-Leasing an?

Doch wer kann ein Leasing zu 0%-Zinsen anbieten? Schliesslich handelt es sich bei Leasing im Grunde um eine Finanzierungsmöglichkeit, und wie bei einer Finanzierung durch die Bank verdient diese an den Zinsen. Daher finden sich 0%-Leasingangebote häufig bei Leasingunternehmen, die den Herstellern direkt unterstehen und daher andere Möglichkeiten zur Refinanzierung haben. Bei freien Leasingunternehmen, die ein 0%-Leasing anbieten, kann dies durch versteckte Kosten ausgeglichen werden. Häufig dienen den Autoherstellern diese 0%-Leasingangebote der Steigerung des Absatzes oder dem Marketing dieses Modells.

Was sind die Unterschiede zu anderen Leasingmodellen?

Ist das 0%-Leasingmodell aber wirklich günstiger als andere Leasingmodelle? Das kommt ganz auf die Konditionen an. Beim Kilometerleasing wird genau vereinbart, wie viele Kilometer während der Vertragsdauer gefahren werden dürfen. Liegen diese nach Ablauf höher als vereinbart, fallen zusätzliche Kosten an. Beim Restwertleasing zahlt man den Wertverlust des Wagens, der im Leasingzeitraum entsteht. Dieser wird im Vorhinein festgelegt und am Ende mit dem tatsächlichen Wertverlust entgegengerechnet. Im Vergleich zum 0%-Leasing kann es bei diesen beiden Modellen am Ende zu hohen Nachzahlungen kommen, die bei Beginn nicht mitberechnet wurden.

Allerdings ist die Berechnungsgrundlage beim 0%-Leasing anders als bei diesen Modellen der Listenpreis, daher sollte man in jedem Fall alle Optionen durchgehen, da sich eventuell die anderen Leasingmodelle mehr lohnen könnten.

0%-Leasing ist nicht einheitlich

Ein weiteres Problem beim 0%-Leasing ist, dass dieser Begriff nicht genormt ist. Jeder Leasinganbieter hat andere Konditionen zu 0%-Leasing. Unter dem Begriff „0 Leasing“ bieten manche Leasinganbieter sogar ein Wegfallen der Anzahlung an, das bedeutet aber nicht, dass dieses Leasing auch zinsfrei ist. Daher ist es äusserst ratsam, die Vertragskonditionen genau zu überprüfen und mit anderen Anbietern zu vergleichen.

Fazit

0%-Leasing klingt im ersten Moment sehr attraktiv, doch hinter diesem Angebot steckt eine ausgeklügelte Marketingstrategie von Leasinganbietern, die nicht unbedingt für dich günstig ist. Daher solltest du dich von diesen Angeboten nicht täuschen lassen und deine Alternativen prüfen. Wie wäre es mit Carvolution? Hier bekommst du einen Neuwagen im Abo, ein monatlicher Fixpreis mit All-inclusive-Paket und ohne leere Versprechen.

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