Elektromobilität
Elektromobilität

Die Elektromobilität hat sich in der Schweiz rasant entwickelt: 2025 war bereits rund jedes fünfte neu zugelassene Auto ein sogenanntes BEV (Battery Electric Vehicle). Angesichts dieser schnellen Entwicklungen ist es für Autofahrerinnen und Autofahrer nicht immer einfach, Schritt zu halten.

Dieser Überblick räumt auf mit den zehn grössten Mythen und zeigt, warum ein Auto-Abo den Umstieg so einfach macht.

Die 10 grossen Mythen der Elektromobilität im Faktencheck

1. Reichweite: Die Angst vor dem Stehenbleiben

  • Mythos: „E-Autos schaffen keine Langstrecken.“

  • Fakt: Die durchschnittliche Reichweite neuer Modelle liegt heute zwischen 350 bis 450 km. Da 95 % aller täglichen Fahrten in der Schweiz unter 50 km liegen, ist das Reichweitenargument im Alltag längst hinfällig. Dank der hoher Dichte an Schnellladern (HPC) an Autobahnen sind auch Fahrten ans Meer oder in die Berge längst Standard.

2. Ladezeit: "Ich verbringe Stunden an der Säule"

  • Mythos: „Tanken geht in 5 Minuten, Laden dauert ewig.“

  • Fakt: Wer zu Hause lädt, verbraucht 0 Minuten Zeit, da das Auto lädt, während man schläft. Unterwegs laden moderne Fahrzeuge in der Zeit eines Kaffees (ca. 15–25 Minuten) genug Energie für die nächsten 200–300 km.

3. Infrastruktur: "Die Schweiz ist nicht bereit"

  • Mythos: „Es gibt zu wenige Ladestationen.“

  • Fakt: Die Schweiz hat eines der dichtesten Ladenetze Europas (über 16.000 öffentliche Ladepunkte im Jahr 2025). Besonders Firmen investieren massiv.

4. Kosten: "Nur für Reiche"

  • Mythos: „Die Anschaffung ist unbezahlbar.“

  • Fakt: Zwar ist der Listenpreis oft höher, aber die Total Cost of Ownership (TCO) ist meist niedriger. Elektroautos sparen 20–35 % bei der Wartung (kein Ölwechsel, kein Zahnriemen) und die Energiekosten pro 100 km liegen bei Heimladung oft unter 6 CHF – ein Bruchteil der Benzinkosten.

5. Modellvielfalt: "Die sehen alle gleich aus"

  • Mythos: „Es gibt kaum Auswahl.“

  • Fakt: Ob der günstige Leapmotor T03, der schicke Fiat 500e, geräumige SUVs wie der Skoda Enyaq oder Luxuslimousinen – der Markt bietet 2026 für jedes Segment eine elektrische Antwort.

6. Nachhaltigkeit: Der "Rucksack"-Effekt

  • Mythos: "Batterieproduktion ist schlimmer als Diesel fahren."

  • Fakt: Ja, die Produktion ist energieintensiv. Aber: Nach spätestens 30.000 bis 40.000 km (bei Schweizer Strommix) hat das E-Auto seinen „Rucksack“ abgetragen. Über den Lebenszyklus verursacht es 60–70 % weniger CO2 als ein Verbrenner. Zudem greifen EU-Recyclingquoten, die 90 % der Rohstoffe zurückgewinnen.

7. Fahrleistung: "Lahme Enten"

  • Mythos: „Elektroautos haben keinen Durchzug.“

  • Fakt: Das volle Drehmoment steht ab der ersten Sekunde zur Verfügung. Selbst Klein- und Kompaktwagen hängen an der Ampel deutlich stärkere Verbrenner ab. E-Autos bieten eine lineare, lautlose Beschleunigung, die süchtig macht.

8. Lebensdauer: "Nach 3 Jahren ist der Akku Schrott"

  • Mythos: „Die Batterie degradiert extrem schnell.“

  • Fakt: Aktuelle Daten zeigen, dass Batterien im Durchschnitt nur etwa 2,3 % pro Jahr an Kapazität verlieren. Die meisten Akkus überdauern damit problemlos das Fahrzeug selbst. Viele Hersteller geben zudem eine Garantie von 8 Jahren oder 160.000 km auf die Akkugesundheit.

9. Sicherheit: "Brandgefahr!"

  • Mythos: „E-Autos brennen ständig und sind schwer zu löschen.“

  • Fakt: Statistiken von Versicherern zeigen, dass E-Autos seltener brennen als Benziner. Die Batterien sind in massiven Sicherheitskäfigen verbaut, die bei Unfällen die Stromzufuhr sofort kappen.

10. Winterfestigkeit: "Im Schnee bleibe ich liegen"

  • Mythos: „Bei Frost bricht die Batterie zusammen.“

  • Fakt: Im Winter sinkt die Reichweite – unter anderem durch Heizung und höheren Innenwiderstand. Moderne Wärmepumpen, wie sie etwa in Tesla-Fahrzeugen zum Einsatz kommen, gleichen vieles aus. Wirklich zuverlässig mobil bleibt man jedoch nur, wenn man beides kombiniert: die Vorteile der Wärmepumpe nutzt und gleichzeitig Strecken sowie Ladepunkte im Blick behält, selbst bei frostigen Temperaturen. Die Schweiz mit ihrer herausfordernden Topografie und kalten Wintern ist dafür ein idealer Testmarkt – und die hohen Verkaufszahlen zeigen: Es funktioniert.

Warum Lade-Technik oft wichtiger ist als die Akku-Grösse

Ein grosser Akku ist wie ein grosser Benzintank – angenehm zu haben, aber schwer und teuer. Für die Reisezeit zählt nicht nur die Reichweite, sondern auch, wie viel Energie das Auto für 100 km verbraucht und wie schnell diese Energie wieder verfügbar ist.

Ein einfaches Bild: Wasserflaschen füllen

  • Grosses Auto mit hohem Verbrauch (z. B. SUV): Stell dir vor, du musst 25 Liter Wasser in einen grossen Krug füllen. Selbst wenn der Wasserhahn sehr stark geöffnet ist, dauert es eine Weile, bis der Krug voll ist.

  • Kompaktes Auto mit geringem Verbrauch (z. B. Fiat 500e): Hier brauchst du nur 13 Liter. Selbst bei einem schwach geöffneten Wasserhahn ist der Krug schnell voll – du kannst sofort weiterlaufen.

Rechenbeispiel

  • Fiat 500e (13 kWh/100 km): 100 km Reichweite „auffüllen“ dauert etwa 9–10 Minuten an einer Schnellladesäule mit 85 kW.

  • Grosses Elektro-SUV (24 kWh/100 km): Selbst bei 100 kW Ladeleistung dauert es etwa 14–15 Minuten.

Ein grosser Akku ist nicht automatisch besser. Effiziente Autos mit moderatem Akku kommen auf langen Strecken oft genauso schnell voran wie Fahrzeuge mit grossen Batterien – weil sie weniger Energie für die gleiche Strecke brauchen.

Modell
Max. Leistung
Zeit für +100 km
Tesla Model Y Long Range
250 kW
ca. 4,0 Minuten
Škoda Enyaq iV (85x)
135 - 175 kW
ca. 6,5 Minuten
Peugeot E-208 (GT)
100 kW
ca. 11,0 Minuten
Leapmotor T03
45 kW
ca. 25,0 Minuten

Das bedeutet: Auf einer Fahrt von Zürich nach Rom (ca. 850 km) verbringst du mit einem Fahrzeug mit starker Ladeleistung, wie dem Tesla Model Y Long Range, nur etwa 35 Minuten an der Ladestation – während du mit einem Leapmotor T03 (45 kW) für dieselbe Strecke rund 3,5 Stunden laden müsstest. Für den täglichen Stadtverkehr und kürzere Strecken reicht eine Ladung des T03 (ca. 265 km) jedoch völlig aus, sodass das Aufladen, zum Beispiel über Nacht, kein Problem darstellt.

Was beeinflusst das Ladetempo?

  1. State of Charge (SoC): Ein Akku lädt zwischen 10 % und 80 % am schnellsten. Danach wird er zum Schutz gedrosselt – wie ein Glas Wasser, das man zum Ende hin langsamer einschenkt, um nichts zu verschütten.

  2. Rapidgate: Früher überhitzten Batterien bei mehrfachem schnellen Laden oder Autobahnfahrten, woraufhin die Software die Leistung radikal drosselte („Rapidgate“). Moderne Fahrzeuge wie die von Carvolution nutzen eine aktive Flüssigkeitskühlung, die dies 2026 fast vollständig verhindert und konstante Ladezeiten garantiert.

  3. Temperatur: Ein kalter Akku nimmt Strom langsamer auf. Top-Modelle verfügen über eine Vorkonditionierung, die den Akku bereits auf dem Weg zur Ladesäule auf Idealtemperatur bringt.

Elektromobilität ohne Risiko: Warum das Auto-Abo von Carvolution die perfekte Lösung ist

Trotz der Fakten bleibt ein Restrisiko bei der Anschaffung eines Elektroautos: der Wertverlust durch technologischen Fortschritt. Da die Batterietechnik grosse Sprünge macht, ist der Wiederverkaufswert eines heute gekauften E-Autos schwer kalkulierbar.

Die Vorteile des Auto-Abos von Carvolution:

  • Kein Restwertrisiko: Das Risiko, dass der Wagen aufgrund neuer Batterietechnik weniger wert ist, tragen wir, nicht du.

  • All-Inclusive-Sorglosigkeit: In der monatlichen Rate ist alles drin: Versicherung (Vollkasko), Steuern, Service, Reifenwechsel und die erste Vignette. Du zahlst nur noch den Strom und eventuell anfallende Bussen.

  • Transparente Kosten: Ein Auto-Abo von Carvolution ist günstiger als Leasing, da wir Mengenrabatte bei der Beschaffung von Autos direkt an dich weitergeben und die hohen Fixkosten für Versicherung, Wartung und Service bereits inklusive sind. Falls ihr doch ein günstigeres Leasing (Gesamtkosten) findet, passen wir den Preis an, da wir eine Bestpreisgarantie haben.

  • Volle Flexibilität: Du kannst ein Modell für 3, 6, 12, 24 oder 48 Monate testen. Wenn du merkst, dass die Ladeleistung für dein Profil nicht reicht, wechselst du einfach. Perfekt, um E-Mobilität selbst auszuprobieren.

Fazit

Elektromobilität ist kein Experiment mehr, sondern die effizienteste Art der Fortbewegung. Wer auf die Ladeleistung statt nur auf die Batteriegrösse achtet und die Einstiegshürden durch ein flexibles Auto-Abo umgeht, fährt nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich ganz vorne mit.

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