So viel Spass es auch machen kann, den Hund für Ausflüge oder gar auf Reisen mitzunehmen, seine Sicherheit steht an erster Stelle. Und das gilt nicht nur während der Fahrt, sondern auch davor und danach. Für Hundebesitzer gibt es bei der Autofahrt mit dem Hund einiges zu beachten. Hier erfährst du, was genau das ist.

Tür auf, Hund rein und losfahren? Das ist zwar einfach, aber in der Praxis keine gute Idee - jedenfalls nicht, bevor du einige Vorkehrungen getroffen hast. Beim Transport deines Hundes solltest du nämlich immer auf Nummer sicher gehen. Zuallererst gilt, trotz aller Hollywood-Romantik, den Hund nicht auf dem Beifahrersitz mit zu nehmen.

Sicher ist es für deinen Hund auf dem Rücksitz oder im Kofferraum. Die einfachste und günstigste Option ist es, dem Hund ein Geschirr anzulegen und dieses durch einen speziellen Gurt zu befestigen. So kann auch dein Vierbeiner angeschnallt und sicher mitfahren. Ebenso simpel und preiswert ist es, den Hund im Kofferraum zu platzieren. Die Trenngitter über der Rücksitzbank sorgen dann für die nötige Sicherheit.

Wenn du für deinen Hund eine noch sicherere Variante wählen möchtest, sind Transportboxen eine gute Alternative. Ob diese auf dem Rücksitz sinnvoll ist, hängt von der Grösse deines Hundes und den Befestigungsmöglichkeiten ab. Bei kleinen Hunden kannst du die Transportbox auf dem Rücksitz mit dem Gurt befestigen. Grössere Hunde passen häufig nicht in eine Box auf dem Rücksitz, sondern bedürfen einer Transportbox aus Metall im Kofferraum. Vor allem SUVs bieten dazu den notwendigen Platz.


Solche Boxen haben viele Vorteile: Bei einem Unfall kann der Hund nicht durchs Auto geschleudert werden und er ist geschützt vor der Wucht auffahrender Autos. Zudem kann er so nicht ausbüxen und behindert Rettungskräfte nicht. Bei Autos von Carvolution ist es übrigens kein Problem, Hunde mitzunehmen und eine Transportbox in den Kofferraum zu stellen.

So kannst du deinen Hund ans Autofahren gewöhnen

Damit dein Hund nicht mit der Situation des Autofahrens und der Hundebox an sich überfordert ist, musst du ihn erstmal daran gewöhnen. Er soll die Box als sichere und auch angenehme Höhle kennenlernen. Dazu stattest du sie mit vielen Decken und Spielzeugen aus und lässt sie erstmal zuhause rumstehen. Sobald er sich zu Hause gerne darin aufhält, stellst du sie ins Auto. Mit viel Lob und auch Leckerlis kannst du ihn für die Autofahrt in der Box begeistern. Fang dabei am besten mit kurzen Strecken an. Das Ziel sollte dabei etwas angenehmes sein, also beispielsweise neue, spannende Spazierstrecken, einen Besuch bei seinem besten Hundefreund und der gleichen. Möchtest du deinen Hund nicht in einer Box transportieren, sondern auf der Rückbank anschnallen, dann zeig ihm auch das in Ruhe. Am besten sitzt am Anfang jemand neben ihm, der während der Fahrt den Halt und die Bequemlichkeit des Sicherheitsgurts kontrolliert und ob sich dein Hund wohl fühlt. Denn wenn das Geschirr einschneidet oder der Hund bei jeder Kurve im Auto umher geschleudert wird, dann macht es für deinen Hund schnell keinen Spass mehr.

Gerade am Anfang solltest du mit dem Hund eine Autofahrt zum Tierarzt vermeiden, weil es für ihn sonst negative Assoziationen mit dem Autofahren hervorrufen kann. Zudem ist es sinnvoll, den Hund auf nüchternen Magen fahren zu lassen, um Übelkeit zu vermeiden. Die Aufnahme von ausreichend Wasser ist ebenfalls wichtig. Wenn der Hund im Auto sicher in einer Box untergebracht ist, sorge dafür, dass Frischluft in die Box strömen kann. Und noch etwas: Auch, wenn das Internet voll von Bildern und Videos ist, auf denen Hunde mit dem Kopf aus dem offenen Fenster ragen, solltest du dies vermeiden. Es kann zu Augenverletzungen und Entzündungen führen. Und natürlich ist damit auch der Transport des Hundes im Auto weniger sicher.

Wie lange kann man den Hund im Auto lassen?

Auch auf die Temperatur solltest du achten. Im Allgemeinen ist es sicher, den eigenen Hund für maximal fünf Minuten im Auto zu lassen, wenn die Aussentemperatur über dem Gefrierpunkt oder unter 20 Grad Celsius liegt. Denn auch an einem milden Tag mit Temperaturen um die 20 Grad Celsius kann die Temperatur im Auto schnell auf über 45 Grad oder mehr ansteigen. Der grösste Teil dieses Hitzeanstiegs erfolgt innerhalb von nur 30 Minuten. Und Hunde können einen Hitzeschlag erleiden, wenn ihre Körpertemperatur 40 Grad erreicht. Das Öffnen eines Fensters und das Parken im Schatten machen dabei übrigens kaum einen Unterschied. Das Problem ist, dass Autos Temperaturleiter sind. Selbst im Schatten und bei heruntergelassenen Fenstern leiten und verstärken Autos die Aussentemperatur. Es muss draussen also nicht heiss sein, damit das Innere unerträglich heiss wird. Wenn du einen Beifahrer im Auto hast, solltest du ihn bitten, mit deinem Hund im Auto zu bleiben und die Klimaanlage laufen zu lassen. Ansonsten nimmst du deinen Hund einfach mit, wenn du beispielsweise ins Restaurant gehst.

Pausen und Bewegung

Denk daran, beim Autofahren mit dem Hund immer mal wieder Pausen einzulegen, auch beim Autofahren in der Nacht. Es wird empfohlen, alle zwei Stunden einen kurzen Spaziergang zu machen. Das ist aber natürlich von Hund zu Hund verschieden. Einige Tiere brauchen früher eine Auszeit vom Autofahren, andere schlafen so tief und fest, dass sie längere Strecken Auto fahren können. Machst du eine Pause, dann lauf am besten ein Stück mit deinem Hund, damit er sich bewegen kann. Danach kannst du deinen Hund wieder ins Auto einladen.

Autos, die sich für Hunde eignen

Es kommt ganz darauf an, wie gross oder klein dein Hund ist. Für kleine Hunde, die in eine Transportbox auf der Rückbank passen, ist beispielsweise der Renault Clio ein ideales Auto. Dies ist ein Kleinwagen mit 5 Sitzen. Das heisst, die Rückbank ist gross genug, um eine kleine Transportbox mit dem Gurt zu verschnallen. Auch der Ford Focus bietet sich gut an. Der Kompaktwagen ist etwas grösser, so auch im Innenraum, und bietet genügend Platz. Hast du einen grossen Hund, der sich in einer Transportbox im Kofferraum wohler fühlt, dann ist beispielsweise der Skoda Octavia Kombi oder die Mercedes Benz C-Klasse ideal. Sagt dir ein SUV mehr zu, dann sind beispielsweise der Volvo XC60 oder der Audi Q5 gute Optionen. Diese Autos haben eine grosse Rückbank wie auch einen grossen Kofferraum.

Unter diesem Link findest du eine Auswahl von all unseren Fahrzeugen, ganz egal ob Kleinwagen, Kompakt, Kombi oder SUV,

Wie du siehst, ist die Auswahl für Autos, mit denen du deinen Hund transportieren kannst, gross. Deinem nächsten Abenteuer mit Hund steht also nichts mehr im Wege.

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