Die Frage, was ein Auto kostet, ist mit der Summe des Anschaffungspreises leicht zu beantworten. Aber was ist mit den Kosten, die ein Auto im Unterhalt verursacht? Diese kommen auch noch hinzu und strapazieren mitunter die eigenen Finanzen. Damit du beim Autokauf vorausschauend planen kannst, verraten wir dir, welche Kosten für dein Auto anfallen.

Mehrere Faktoren spielen zusammen

Die meisten Menschen unterschätzen die Autokosten pro Jahr, die für den Unterhalt des eigenen Fahrzeugs anfallen, im Durchschnitt sind diese nämlich fast doppelt so hoch, wie viele annehmen. Je teurer dein Auto ist und je mehr du fährst, desto höher ist dieser Wert. Die grössten Kosten am Auto verursachen Steuer, Versicherung, Benzin und anfällige Reparaturen. Und natürlich auch das Benzin. Über die Höhe des Benzinpreises sind sich Autofahrer in der Regel zwar bewusst, aber diese stiegen in den letzten Wochen und Monaten auch schneller als üblich. Und klar, ob eine Tankfüllung am Ende 10 Franken mehr oder weniger kostet, fällt bei einem Mal tanken nicht ins Gewicht. Aber hochgerechnet auf ein Jahr kommt so eine dreistellige Summe zusammen.

Schweizer Steuer nicht unterschätzen

Autoversicherungsprämien liegen nicht selten bei mehreren Tausend Franken pro Jahr. Vor allem Fahranfänger müssen tief in die Tasche greifen, deren Versicherungen sind teurer als die von Fahrern mit mehr Erfahrung. Dazu kommt in der Schweiz die Steuer, die mitunter über 500 Franken liegen kann, etwa wenn du etwa einen SUV fährst. Dein Auto kostet dich also auch Geld, wenn es steht. Und zwar wortwörtlich, denn fürs Parken wird ebenfalls Geld fällig. Mietest du dir einen privaten Parkplatz an, zahlst du dafür durchaus auch dreistellige Beträge – pro Monat. Bist du oft auf der Autobahn unterwegs? Dann brauchst du eine Vignette, diese kostet dich 40 Franken pro Jahr – 200 kommen obendrauf, wenn du ohne erwischt wirst. Auch Zubehör, also Fahrradträger, Dachboxen oder Hundegitter lassen sich die Händler teuer vergüten. Wenn du diese brauchst, schlägt das nochmal mit einem ordentlichen Betrag an Kosten für dein Auto zu Buche.

Sind ältere Autos günstiger?

Dazu kommt aber auch der Wertverlust deines Autos. Spoiler-Alarm: Dieser ist vor allem bei Neu- und Jahreswagen gewaltig. Erst bei Autos ab fünf Jahren ist der jährliche Verlust nicht mehr so hoch. Wenn du jetzt aber denkst, dass ältere Autos automatisch günstiger im Unterhalt sind als Neuwagen, solltest du an anfallende Reparaturen denken. Mit zunehmendem Fahrzeugalter macht sich der Verschleiss bei den Autokosten pro Jahr bemerkbar. Immer mehr Komponenten müssen (teilweise kostenintensiv) getauscht werden. Alle zwei bis drei Jahre brauchst du neue Sommer- und Winterreifen. Zudem gibt es in den ersten vier Jahren keine Motorfahrzeugkontrolle (MFK). Mit steigendem Fahrzeugalter musst du häufiger vorstellig werden. Und auch, wenn die Kosten, die dafür anfallen, mit ca. 50 Franken nicht ins Gewicht fallen, sind diese Prüfungen meistens mit Reparaturen oder Reinigungen und somit Kosten für dein Auto verbunden.

Dein Auto im Abo

Fährst du dein Auto im Abo, zahlst du einen monatlichen Fixpreis. Dabei ist alles rund ums Auto inklusive: Versicherung, Steuern, kantonale Einlösung, Service und Bereifung. Dadurch hast du die Gesamtkosten deines Autos immer im Blick. Du weisst deshalb genau, wie viel dich dein Auto im Monat oder auch im Jahr kostet. Hast du dein Auto im Abo schon gefunden? Hier findest du eine grosse Auswahl all unserer Fahrzeuge.

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