Dein Leasingvertrag läuft bald aus? Kein Grund zur Sorge! Viele bekommen beim Gedanken an die Fahrzeugrückgabe zwar ein mulmiges Gefühl, doch mit der richtigen Vorbereitung läuft alles ganz entspannt ab. Wir bringen Klarheit in den Ablauf am Leasingende und zeigen dir, worauf es wirklich ankommt. So kannst du zusätzliche Kosten vermeiden und dein Auto stressfrei zurückgeben. Und vielleicht entdeckst du dabei auch, warum ein Auto-Abo beim nächsten Mal eine besonders unkomplizierte Alternative sein kann.
Welche Schritte sind notwendig, um den Leasingvertrag am Ende korrekt abzuschliessen?
Zuerst einmal: Timing ist alles. Ein reibungsloser Abschluss beginnt nicht am Tag der Rückgabe, sondern etwa drei Monate vor dem eigentlichen Leasingende mit der Kontaktaufnahme zu deinem Leasinggeber und einer gründlichen Bestandsaufnahme deines Autos.
Damit das Leasingende wie am Schnürchen läuft, solltest du diese Schritte befolgen:
1. Termin sichern und Schadenkatalog anfordern
Melde dich frühzeitig (ca. 8–12 Wochen vorher) bei der Garage oder der Leasinggesellschaft, um den Rückgabetermin zu fixieren.
Tipp: Schadenkatalog zu Beginn anfragen, damit du von Anfang an weisst, was Schaden und was Gebrauchsspur sind und mit wie vielen Kosten du rechnen musst.
2. Kilometerstand im Auge behalten
Prüf rechtzeitig, wo du stehst. Liegst du über oder unter deinen vertraglich vereinbarten Kilometern? Mehrkilometer können beim Ablauf des Leasingvertrags richtig ins Geld gehen. Falls du deutlich weniger gefahren bist: Wichtig zu wissen: Minderkilometer werden nicht immer rückvergütet. In vielen Fällen erfolgt eine Rückerstattung nur bis zu einer bestimmten Grenze – häufig maximal bis etwa 2'000 km. Kilometer darüber hinaus werden oft nicht mehr vergütet. Deshalb lohnt es sich, die Vertragsbedingungen genau zu prüfen, um zu wissen, wie viele Minderkilometer tatsächlich zurückerstattet werden.
Beim nächsten Mal fährst du mit einem Auto-Abo entspannter, da du dein Kilometerpaket dort monatlich anpassen kannst.
3. Wartungsstau und MFK vermeiden
Nichts ist ärgerlicher als unnötige Gebühren am Schluss. Falls kurz vor der Rückgabe noch ein Service oder die MFK fällig ist, musst du das meistens noch erledigen lassen. Gibst du das Auto mit fälligem Service ab, stellt dir die Leasinggesellschaft das oft eins zu eins zu teuren Vertragshändlerpreisen in Rechnung. Schau also lieber vorher ins Serviceheft.
4. Die richtige Reinigung
Ein sauberes Auto macht Eindruck. Wenn du den Wagen professionell aufbereiten lässt, erwähne unbedingt, dass es sich um eine Leasingrückgabe handelt. Viele Aufbereiter bieten spezielle Pakete an, die genau darauf abzielen, „kritische“ Stellen für den Gutachter zu optimieren. Das ist oft die beste Investition, um zusätzliche Kosten zu umschiffen.
5. Vollständigkeit und Protokoll
Suche alles zusammen, was zum Auto gehört: beide Schlüssel, die Hutablage, das Pannen-Set, Winterpneus auf Felgen und den Fahrzeugausweis. Wenn du dann zur Rückgabe fährst, wird das Rücknahmeprotokoll erstellt. Sei dabei unbedingt präsent! Gehe gemeinsam mit dem Experten ums Auto und lass dir jeden Punkt erklären. Nur so verhinderst du, dass dir im Nachhinein Schäden angedichtet werden, die gar nicht existieren.
Welche Kosten können beim Leasingende zusätzlich anfallen?
Zusätzliche Kosten sind beim Leasing natürlich etwas, das man möglichst vermeiden möchte. Sie entstehen in den meisten Fällen durch drei Dinge: zu viele gefahrene Kilometer, nicht behobene Schäden, fehlendes Zubehör oder einen Wartungsstau (Service/MFK). Wenn du aber weisst, wo sie anfallen, kannst du sie besser vermeiden.
Die Kilometerfalle: Präzision zahlt sich aus
Die grösste Kostenfalle beim Leasingende sind oft die Mehrkilometer. Hast du deine vereinbarte Distanz überschritten, wird jeder Kilometer einzeln abgerechnet – und das kann bei 10 bis 50 Rappen oder sogar mehr pro Kilometer bei einer längeren Urlaubsfahrt schnell in die Tausende gehen.
Tipp: Prüf rechtzeitig deinen Tacho. Wenn du merkst, dass du drüber liegst, fahr in den letzten Wochen vielleicht öfter mal mit dem Zug.
Wichtig: Minderkilometer werden nicht immer zurückerstattet. Oft erfolgt die Rückvergütung nur bis zu einer Grenze – häufig maximal 2'000 km. Alles darüber hinaus schenkst du der Leasinggesellschaft quasi. Beim Auto-Abo bist du hier flexibler, da du dein Paket monatlich anpassen kannst.
Schäden vs. Gebrauchsspuren: Den Unterschied kennen
Beim Ablauf des Leasingvertrags wird ganz genau hingeschaut. Der Gutachter unterscheidet zwischen „normaler Abnutzung“ und den sogenannten echten „Schäden“.
Was okay ist: Ein kleiner Kratzer an der Türfalle oder winzige Steinschläge, die zum Alter passen, sind meistens kein Problem.
Was kostet: Eine fette Delle im Kotflügel, ein Riss im Polster oder Bordsteinschäden an den Alufelgen kosten dich jedoch extra.
Tipp: Fordere vorab den Schadenkatalog deiner Leasinggesellschaft an. So weisst du exakt, ob die Beule an der Tür 2 cm oder 3 cm gross sein darf, bevor sie als Schaden gilt. Falls du das Auto als Occasion geleast hast, solltest du unbedingt das Übernahmeprotokoll bereit halten, um zu beweisen, dass die Schramme schon da war.
Die unterschätzte Gefahr: Fehlendes Zubehör und Dokumente
Oft sind es die Kleinigkeiten, die am Ende die Rechnung in die Höhe treiben. Alles, was am ersten Tag im oder am Auto war, muss beim Leasingende auch wieder dabei sein. Fehlt etwas, wird es dir zum Neupreis (!) verrechnet.
Achte besonders auf diese Dinge:
Das Schlüssel-Duo: Du musst zwingend beide (oder alle drei) Originalschlüssel abgeben. Ein verlorener Funkschlüssel kostet inklusive Programmierung locker zwischen 300.– und 600.– CHF.
Ladekabel bei E-Autos / Hybriden: In der Schweiz ein riesiges Thema. Du musst beide Kabel abgeben: das Typ-2-Kabel für die Ladestation und den Notladestöpsel (UCC) für die Haushaltssteckdose. Ein fehlendes Original-Ladekabel wird dir mit ca. 400.– bis 800.– CHF verrechnet.
Abnehmbare Anhängerkupplung: Falls dein Auto eine hat, muss der Kugelkopf inklusive der dazugehörigen Schlüssel im Kofferraum liegen. Oft wird dieser im Keller vergessen und sorgt beim Ablauf des Leasingvertrags für unnötige Kosten.
Bereifung & Felgen: Hast du das Auto mit Sommer- und Winterreifen übernommen? Dann müssen beide Sätze zurück – und zwar auf den Originalfelgen. Wer schicke Felgen nachgekauft hat und die Originalen im Keller vergisst, zahlt drauf.
Die „Kleinteile“: Gerne vergessen werden die Hutablage, Original-Fussmatten, das Pannen-Set (Kompressor/Reserverad) und das Bordwerkzeug. Sogar fehlende SD-Karten für das Navi oder Fernbedienungen für die Standheizung landen oft als zusätzliche Kosten auf der Rechnung.
Papierkram & Abgasdokument: Das Serviceheft und die Bedienungsanleitung sind Pflicht. Ein fehlendes Serviceheft mindert den Wiederverkaufswert massiv und diese Differenz zahlst du. Auch wenn moderne Autos oft kein physisches Abgasdokument mehr brauchen, verlangen Schweizer Garagen bei älteren Modellen oder Nischenfahrzeugen oft noch das gelbe Abgasheft. Fehlt es, kostet das Duplikat extra.
Wartungsstau vermeiden: Service und MFK
Ein oft unterschätzter Kostenfaktor beim Ablauf des Leasingvertrags ist der technische Zustand. In fast allen Leasingverträgen ist festgehalten, dass das Fahrzeug lückenlos nach den Vorgaben des Herstellers gewartet sein muss.
Der fällige Service: Falls kurz vor der Rückgabe im Display die Meldung „Service fällig“ erscheint, solltest du diesen unbedingt noch erledigen lassen. Gibst du das Auto mit einem Wartungsstau ab, wird dir die Leasinggesellschaft die Kosten dafür in Rechnung stellen. Da hierbei meist die fixen Tarife der Marken-Vertragshändler als Basis dienen, fällt die Rechnung oft deutlich höher aus, als wenn du den Service vorab selbst organisiert hättest.
Die MFK (Motorfahrzeugkontrolle): In der Schweiz musst du darauf achten, ob die MFK während der Leasingdauer oder kurz nach dem Leasingende fällig wird. Ist das Aufgebot da, musst du den Wagen vorführen. Wenn du das Auto mit fälliger MFK zurückgibst, verrechnet die Garage meist eine Pauschale für die Prüfung und die notwendige Bereitstellung.
Verschleissteile: Sind die Bremsen komplett abgenutzt oder die Pneus unter dem gesetzlichen Minimum? Auch das kann als Wartungsmangel ausgelegt werden und zu Abzügen führen.
Tipp: Schau zwei Monate vor dem Leasingende ins Serviceheft oder das digitale Bordmenü. Wenn eine Wartung ansteht, erledige sie zeitnah. Das gibt dir die volle Kostenkontrolle und sorgt für ein sauberes Übergabeprotokoll. Beim Auto-Abo musst du dir darüber übrigens keine Gedanken über diese Kosten machen, dort sind alle Service- und Wartungskosten bereits im monatlichen Fixpreis enthalten.
Welche Optionen habe ich, wenn mein Autoleasing ausläuft?
Wenn die Laufzeit endet, stehst du an einer Kreuzung: Gibst du den Wagen einfach zurück, kaufst du ihn, verlängerst du den Vertrag oder schaust du dich nach etwas ganz Neuem um? Hier sind deine Möglichkeiten beim Leasingende:
Die klassische Rückgabe
Das ist der klassische Weg beim Ablauf des Leasingvertrags: Du bringst den Wagen zum vereinbarten Termin zurück zur Garage. Wenn du dein Auto gut gepflegt hast und innerhalb deiner Kilometergrenze geblieben bist, stellst du den Schlüssel einfach auf den Tresen und fertig. Sollten doch noch Nachzahlungen für kleine Dellen oder zu viele Kilometer anfallen, zahlst du diese Differenz und startest danach völlig unbeschwert in dein nächstes Auto-Abenteuer.
Das Auto kaufen (Übernahme)
Viele haben sich nach ein paar Jahren so an ihr Auto gewöhnt, dass sie es gar nicht mehr hergeben wollen. Eine Übernahme am Ende der Laufzeit ist oft möglich. Aber Vorsicht beim Blick in den Geldbeutel: Check unbedingt den aktuellen Marktwert. Manchmal ist der im Vertrag festgelegte Restwert nämlich höher als das, was das Auto auf dem freien Markt eigentlich noch wert ist. Rechne also lieber zweimal nach, bevor du dich für den Kauf entscheidest – schliesslich willst du für einen Gebrauchten nicht mehr als nötig bezahlen.
Den Vertrag verlängern
Du bist dir noch nicht sicher, welches Auto als Nächstes in deine Einfahrt soll? Oder dein neuer Traumwagen lässt wegen Lieferverzögerungen noch auf sich warten? Dann kannst du deinen aktuellen Vertrag oft verlängern. Das ist eine super Lösung, um Zeit zu gewinnen. Beachte aber, dass mit jedem Monat mehr auf dem Tacho auch das Risiko für Verschleissreparaturen steigt, für die du beim Leasing selbst in die Tasche greifen musst.
Der Wechsel zum Auto-Abo
Wenn du nach dem Ablauf des Leasingvertrags keine Lust mehr auf starre Regeln und kompliziertes Kleingedrucktes hast, ist das Auto-Abo dein perfektes Match.
Einfach: Alles rund um dein Auto übernehmen wir – vom Papierkram bis zur Wartung. Nach der Bestellung wird dein Auto eingelöst, versichert und fahrbereit übergeben. Mit der Carvolution App hast du zudem jederzeit den Überblick und alle Services bequem zur Hand.
Flexibel: Du bestimmst die Dauer und Kilometerleistung deines Abos. Du bleibst flexibel und kannst dein All-inclusive Abo jederzeit anpassen. Zu Beginn wählst du eine passende Laufzeit. Über unsere App kannst du ohne viel Aufwand die Kilometerleistung auch später einfach anpassen.
Preiswert: Beim Einkauf unserer Fahrzeuge setzen wir auf hohe Mengenrabatte dank grosser Fahrzeug-Stückzahl. Dieser Vorteil wird direkt an Kundinnen und Kunden weitergegeben. Zudem profitierst du mit der Bestpreis-Garantie immer von niedrigeren Kosten im Vergleich zu den Gesamtkosten eines Leasing. Das Abo bietet also ein hohes Sparpotenzial.
Das Leasingende ist der ideale Zeitpunkt, um den Papierkram hinter dir zu lassen und auf maximale Flexibilität umzuschalten.
Leasing früher beenden als vertraglich vereinbart?
Vielleicht haben sich deine Lebensumstände geändert und du willst vorzeitig aussteigen. Das ist zwar rechtlich möglich, aber finanziell oft ein Desaster. Da ein Auto am Anfang massiv an Wert verliert, die Leasingraten aber linear kalkuliert sind, entsteht eine „Wertlücke“. Die Leasinggesellschaft fordert diese Differenz bei einer Kündigung gnadenlos ein.
Genau deshalb setzt das Auto-Abo auf flexible Laufzeiten. Du kannst dein Abo bereits ab 3 Monaten starten und danach jederzeit verlängern. So hast du die Freiheit, monatlich zu entscheiden, ob du weiterfahren oder das Auto einfach zurückgeben möchtest. Alternativ kannst du dich auch direkt für eine lange Laufzeit von 3 bis 4 Jahren entscheiden – ideal, wenn du Planungssicherheit möchtest und dein Fahrzeug langfristig nutzen willst. Falls du aber in einem Leasing feststeckst, gibt es noch die Chance der Leasingübernahme durch eine andere Person.
Fazit: Dein Weg in die Freiheit
Der Ablauf des Leasingvertrags markiert das Ende einer langen Verpflichtung. Wenn du dein Auto gut gepflegt hast, musst du keine Angst vor dem Leasingende haben. Nutze diesen Moment aber als Chance: Willst du wirklich wieder zurück in die Leasing-Welt mit all ihren versteckten Kosten und der fehlenden Flexibilität?
Das Auto-Abo ist die moderne Antwort für alle, die einfach nur fahren wollen, kein Stress, kein Papierkram und immer tiefe, transparente Gesamtkosten.
Bist du bereit für dein nächstes Auto ohne Leasing-Frust? Entdecke jetzt unsere Auswahl und starte in dein neues, flexibles Fahrgefühl!
Frühlingsaktion
Bei allen Autos ab Lager gibt es die Anfangspauschale von CHF 390.– geschenkt. Jetzt unverbindliche Offerte erhalten.






