Ein neues Auto macht grosse Freude – doch beim Blick auf die Finanzierung folgt oft die Ernüchterung. In der Schweiz ist Auto-Leasing seit Jahren beliebt, denn es ermöglicht, einen Wagen zu fahren, ohne die hohe Anfangsinvestition eines Kaufs leisten zu müssen.
Doch hinter den zunächst niedrigen monatlichen Leasingraten verbergen sich oft versteckte Gebühren, Restwertrisiken und Zusatzkosten. Die tatsächliche Ersparnis fällt daher häufig kleiner aus als gedacht.
In diesem Blog zeigen wir dir, wie du Leasingraten richtig einschätzt, versteckte Kosten erkennst und warum ein Auto-Abo eine stressfreie Alternative zum klassischem Leasing sein kann.
Auto-Leasing berechnen: Die Illusion niedriger monatlicher Raten
Wenn du über ein Auto-Leasing nachdenkst, schaust du wahrscheinlich zuerst auf die monatlichen Raten. Die wirken auf den ersten Blick oft verlockend niedrig – doch sie decken nur einen Teil der tatsächlichen Kosten ab: die Wertminderung des Autos während der Laufzeit und die Zinsen.
Die Bausteine einer Leasingrate
Willst du dein Leasing richtig berechnen und wissen, was dein Traumwagen wirklich kostet? Dann solltest du zuerst die monatliche Leasingrate genau unter die Lupe nehmen. Sie setzt sich aus mehreren wichtigen Komponenten zusammen:
Anschaffungswert des Autos:
Dies ist der tatsächliche Preis, den der Leasinggeber (oder die Bank) für das Auto bezahlt. Er hängt vom Modell, der Ausstattung und den Extras ab. Zusätzliche Features wie Assistenzsysteme oder ein stärkerer Motor treiben den Preis schnell nach oben.
Restwert:
Der geschätzte Wert des Autos am Ende der Leasinglaufzeit. Je höher der Restwert im Vertrag angesetzt wird, desto niedriger ist der erwartete Wertverlust – und somit die Leasingrate.
Wichtig:
Wenn du das Auto nach dem Leasing kaufen möchtest: Der Restwert kann niedriger angesetzt werden, damit du später beim Kauf weniger zahlen musst. Stelle sicher, dass du ein Vorkaufsrecht hast, sonst könnte der Händler das Fahrzeug zum höheren Marktpreis weiterverkaufen.
Wenn du das Auto nach dem Leasing nicht kaufen möchtest: Von einem höheren Restwert profitierst du, da die monatlichen Raten dadurch tiefer sind.
Leasingdauer (Laufzeit) und KM-Paket:
Die Laufzeit wird vertraglich festgelegt, meist zwischen 24 und 48 Monaten. Zusätzlich legst du die jährliche Kilometerleistung fest (typischerweise 10'000–20'000 km), die nach Vertragsbeginn oft nicht mehr geändert werden kann.
Zinssatz (Leasingzins):
Das ist der finanzielle Aufschlag für das geliehene Kapital. Er variiert stark je nach Anbieter – ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall. Vorsicht bei 0 %-Leasing: Oft gibt es versteckte Kosten oder zusätzliche Gebühren.
Anzahlung / Sonderzahlung (erste grosse Rate):
Eine einmalige Vorauszahlung, die vom Finanzierungsbetrag abgezogen wird. Dadurch sinken die monatlichen Raten, die Gesamtkosten ändern sich jedoch nicht – du zahlst nur einen Teil sofort statt verteilt über die Monate.
Es ist auch möglich, ein Leasing ohne Anzahlung zu wählen. Hier erfährst du alles Wichtige dazu.
Die Formel hinter einer Leasingrate
Im Grunde berechnet sich die Rate aus der Differenz zwischen Anschaffungswert und Restwert (inkl. vereinbarter Kilometer: mehr Kilometer → niedrigerer Restwert, weniger Kilometer → höherer Restwert), verteilt über die Laufzeit, plus Zinsen.
Die Tücken der Leasingrechner
Selbst wenn du deine Leasingrate mit einem Rechner ermittelt hast, zeigt dieser oft nur die halbe Wahrheit. Klassische Rechner berücksichtigen meist nur die Finanzierungskosten – Nebenkosten wie Versicherungen, Service oder Steuern bleiben aussen vor. Genau diese Extras können die vermeintliche Ersparnis schnell auffressen und das Leasing am Ende deutlich teurer und weniger planbar machen.
Auto-Leasing berechnen: Die verborgenen Kosten
Wenn du die tatsächlichen Gesamtkosten deines Leasings realistisch einschätzen willst, reicht es nicht, nur auf die monatlichen Raten zu schauen. Du musst die Raten um weitere unverzichtbare Kostenblöcke ergänzen, wie Versicherungen, Service oder Steuern.
Der Mediensprecher des Touring Club Schweiz (TCS) bringt es auf den Punkt: „Für die effektiven Monatskosten muss man mit der dreifachen monatlichen Leasingrate rechnen.“ Was zunächst hoch gegriffen wirkt, ist bei genauerer Betrachtung oft realistisch.
1. Versicherung: Die obligatorische Vollkasko
Beim Auto-Leasing ist eine Vollkaskoversicherung in der Schweiz zwingend vorgeschrieben, da das Auto nicht dir, sondern der Leasinggesellschaft gehört.
Kostenfaktor: Die Prämien variieren stark nach Alter, Wohnort und Auto-Modell. Diese Kosten sind nicht in der Leasingrate enthalten und müssen separat bezahlt werden. Sie machen oft einen signifikanten Posten in den monatlichen Kosten aus.
2. Service und Wartung
Regelmässige Wartungen sind für die Werterhaltung und die Sicherheit unerlässlich. Die Leasinggesellschaft verlangt, dass alle Serviceintervalle eingehalten werden.
Kostenfaktor: Diese Kosten fallen meist unregelmässig und unerwartet an. Rechne mit mehreren Hundert bis über Tausend Franken pro Jahr, je nach Auto-Modell und Alter.
3. Reifen und Räderwechsel
Winter- und Sommerreifen sowie deren Lagerung und der halbjährliche Wechsel liegen beim Leasing bei dir.
Kostenfaktor: Die Anschaffung neuer Reifen alle paar Jahre, der saisonale Wechsel, die Lagerung sowie mögliche Reparaturen summieren sich schnell.
4. Steuern und Gebühren
Die gesetzlich vorgeschriebenen Kosten wie die Motorfahrzeugsteuer und die Strassenverkehrsabgabe musst du beim Leasing ebenfalls selbst tragen. Hinzu kommen Kosten für die kantonale Einlösung und gegebenenfalls administrative Gebühren.
Kostenfaktor: Diese variieren je nach Kanton und Auto-Modell (Leistung, Gewicht, CO₂-Ausstoss) und müssen separat budgetiert werden.
5. Der grosse Risikofaktor: Übermässige Abnutzung, Überkilometer, andere Gebühren und vorzeitige Kündigung
Übermässige Abnutzung:
Am Ende der Leasinglaufzeit können Kosten für übermässige Abnutzung des Fahrzeugs entstehen, wenn die vereinbarten Standards nicht eingehalten werden. Dazu gehören z. B. Kratzer, Dellen oder beschädigte Innenausstattung.
Überkilometer:
Die Kilometerleistung ist oft fix. Läuft das Leasing auf das Ende zu, kann eine unvorhergesehene hohe Nachzahlung pro Mehrkilometer fällig werden. Das Leasing berechnen ist ohne diesen Risikopuffer unvollständig.
Andere Gebühren:
Wenn die festgelegten Bestimmungen des Leasingvertrags nicht eingehalten werden, können zusätzliche Gebühren anfallen, zum Beispiel für:
fehlende Dokumente
nicht durchgeführte Inspektionen
Vorzeitige Kündigung:
Wird der Leasingvertrag frühzeitig beendet, können oft massive Kosten entstehen. Einerseits fällt eine Vorfälligkeitsentschädigung an, andererseits erfolgt eine rückwirkende Neuberechnung der Raten: Da das Fahrzeug nun über eine kürzere Zeitspanne abgeschrieben wird, verlangt die Leasinggesellschaft die Differenz zu einer (deutlich teureren) Kurzzeit-Leasingrate für die bereits verstrichene Dauer zurück.
Eine Leasingübernahme durch eine Drittperson kann hier eine geeignete, wenn auch oft mühsame Alternative sein, um diese Kosten zu umgehen.
Tipp:
Prüfe die Vertragsbedingungen sorgfältig und plane Laufzeit sowie Kilometerleistung vorsichtig, um später hohe Zusatzkosten zu vermeiden.
Beispielrechnung: Die wahre monatliche Belastung
Um dir die Gesamtkosten beim Leasing besser vorstellen zu können, nehmen wir ein Beispiel aus der Praxis. Wichtig: Die Berechnung wurde im Dezember 2025 erstellt und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Für aktuelle Beispiele besuche unseren individuellen Kostenvergleich.
Stell dir vor, du interessierst dich für einen Opel Corsa GS-Line im Leasing. Der Neupreis deines Traumwagens beträgt CHF 30’090 (Stand: 12/25).
Du möchtest den Wagen für 3 Jahre leasen, ca. 10’000 km pro Jahr fahren und kommst aus dem Kanton Schaffhausen. Beim Autohaus deines Vertrauens bekommst du auf den Listenpreis sogar noch einen Rabatt von 7 %. Der Verkäufer erstellt ein Leasingangebot: 0 CHF Anzahlung, Zins 3,9 %, monatliche Rate CHF 560.-. Klingt erst einmal verlockend, oder?
Rechnest du jetzt jedoch die oben genannten Nebenkosten wie Vollkaskoversicherung, Zulassung und Steuern, Service und Wartung, Bereifung sowie die einmalige Anzahlung in die monatliche Rate ein, kommst du auf Gesamtkosten von CHF 738.- / Monat (siehe Foto).
Einfacher, transparenter und kostengünstiger geht es mit dem Carvolution Auto-Abo. Du zahlst einen fixen monatlichen Gesamtpreis – beim Opel Corsa GS-Line beispielsweise nur CHF 541/Monat (siehe Foto).


Das Carvolution Auto-Abo: Die transparente Alternative zum Leasing
Das All-inclusive Auto-Abo von Carvolution umfasst nicht nur eine breite Fahrzeugauswahl, sondern beinhaltet Versicherung, Zulassung, Steuern, Service, Wartung und Bereifung – alles in einem Preis. Dank grosser Bestellmengen und schlanker Organisation kann Carvolution attraktivere Konditionen bieten, von denen du direkt profitierst.
Zudem kannst du die Kilometerleistung monatlich flexibel anpassen. So gehst du kein Risiko ein, für Überkilometer oder ein zu wenig gefahrenes Auto unnötig hohe Kosten zu zahlen.
Carvolution gibt beim Auto-Abo ausserdem eine Bestpreis-Garantie im Vergleich zu den Gesamtkosten eines vergleichbaren Leasings. Fallen unsere Kosten doch höher aus, reduzieren wir den Abo-Preis für dich.
Klingt das interessant und möchtest du einmal für deinen Traumwagen unverbindlich die Kosten eines Auto-Abos mit den Gesamtkosten eines Leasings vergleichen, geht das mit dem individuellen Kostenvergleich. Sende uns einfach deine Leasing- und Versicherungsofferte zu, um die Bestpreis-Garantie in Anspruch zu nehmen
Wenn du an einem Auto-Abo interessiert bist, dir aber noch nicht sicher bist, ob es das Richtige für dich ist, stehen dir unsere Experten ausserdem gerne für eine unverbindliche Beratung zur Verfügung.
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