Zwei Personen schütteln sich vor einem Computer die Hände
Zwei Personen schütteln sich vor einem Computer die Hände

Du hast dein Traumauto gefunden und dich für ein Leasing entschieden, weil du dein Auto bis ins kleinste Detail konfigurieren möchtest.

Doch dein Leben hat sich verändert. Nach einem Familienzuwachs ist der Wagen zu klein, oder nach einem Umzug brauchst du kein Auto mehr. Jetzt fragst du dich, wie du aus dem Leasingvertrag herauskommst, ohne hohe Kosten zu tragen.

In diesem Blogpost erfährst du, wie eine Leasingübernahme helfen kann, was sie ist, welche Voraussetzungen gelten, wie sie abläuft, welche Kosten entstehen und welche Vor- und Nachteile für beide Seiten bestehen.

Was versteht man unter einer Leasingübernahme?

Eine Leasingübernahme ist eine Möglichkeit, einen bestehenden Leasingvertrag auf eine andere Person zu übertragen. Dabei übernimmt der neue Leasingnehmer das Fahrzeug und zahlt die verbleibenden Raten an die Leasinggesellschaft.

Für den alten Leasingnehmer bedeutet das, dass er aus dem Vertrag aussteigen kann, ohne grössere finanzielle Nachteile zu haben. Der neue Leasingnehmer hingegen profitiert davon, dass er das Fahrzeug nur für die restliche Vertragsdauer nutzen muss.

Welche Gründe gibt es für eine Leasingübernahme?

Eine Leasingübernahme kann aus verschiedenen Gründen angeboten werden. Meist sind die Gründe für den vorzeitigen Ausstieg aus dem Leasingvertrag persönlicher Natur.

Dazu können unter anderem folgende Punkte gehören:

Eine attraktive Alternative in solchen Situationen kann ein Auto-Abo sein. Beim Abschluss legst du die Laufzeit – von nur 3 Monaten bis zu 4 Jahren – selbst fest und kannst sie auf Wunsch verlängern, wodurch du deutlich unabhängiger bist als beim klassischen Leasing. Das macht es besonders praktisch, wenn du unsicher bist wegen Familienzuwachs, veränderten Platzbedürfnissen, einem Umzug oder Unzufriedenheit mit deinem aktuellen Fahrzeug. Zudem sind viele Zusatzkosten wie Versicherung, Unterhalt oder Reifenwechsel inklusive, sodass sich der Aufwand und die finanzielle Belastung besser planen lassen. So musst du dir im Fall von finanziellen Engpässen oder beruflichen Veränderungen keine grossen Sorgen machen.

Welche Bedingungen muss für eine Leasingübernahme erfüllt sein?

Bei einer Leasingübernahme ist es entscheidend, einen passenden Leasingnehmer zu finden, der den bestehenden Leasingvertrag übernimmt. Dabei müssen folgende Anforderungen erfüllt sein: die Zustimmung des Leasinggebers sowie die Erfüllung der Leasingkriterien in der Schweiz.

Konkret bedeutet das: Bevor der Vertrag übertragen werden kann, muss der Leasinggeber grundsätzlich zustimmen. Der neue Leasingnehmer muss ausserdem die üblichen Voraussetzungen für ein Leasing erfüllen, wie beispielsweise einen festen Wohnsitz, gültigen Aufenthaltstitel und Führerschein. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass sowohl der ursprüngliche als auch der neue Leasingnehmer abgesichert sind.

Wie funktioniert ein Leasingübernahme?

Der aktuelle Vertragsinhaber informiert die Leasingbank über eine mögliche Leasingübernahme. Stimmt die Bank der Übernahme zu, wird der Vertrag auf den neuen Leasingnehmer überschrieben, und der Vertragsinhaber klärt gemeinsam mit dem neuen Leasingnehmer die Bedingungen, die wichtigsten Formalitäten und führt idealerweise einen gemeinsamen Besichtigungstermin mit einem Gutachter durch. Haben sich beide geeinigt, kann anschliessend der Vertrag unterzeichnet und die Ummeldung des Fahrzeugs vorgenommen werden.

Zu den Formalitäten gehören unter anderem:

  • Die Höhe der verbleibenden monatlichen Leasingrate – wichtig: immer mal ×3 rechnen

  • Ob der neue Leasingnehmer einen Teil der geleisteten Anzahlung übernimmt

  • Die noch verfügbaren Restkilometer

  • Eventuelle Schäden am Fahrzeug zum Zeitpunkt der Übernahme

  • Ob ein Andienungsrecht besteht, das den Kauf des Fahrzeugs am Ende der Laufzeit verlangt

  • Wer die Kosten für Gutachter, Vertragsüberschreibung und Ummeldung übernimmt

Was kostet eine Leasingübernahme?

Die Kosten einer Leasingübernahme setzen sich aus einmaligen Sonderkosten zusammen, die unter anderem für die Verwaltung, einen Gutachter und die Ummeldung des Fahrzeugs anfallen; in der Schweiz liegen diese in der Regel bei etwa 500 bis 1'100 Franken.

Zunächst muss der alte Leasingnehmer bei der Leasingbank um die Übernahme des Vertrags bitten. Stimmt die Bank zu, fallen für den Verwaltungsaufwand einige Hundert Franken (ca. 400–600 CHF) an.

Soll ein Gutachter den Zustand des Fahrzeugs prüfen und ein Zustandsprotokoll erstellen, entstehen dafür ebenfalls Kosten von wenigen Hundert Franken (ca. 150–400 CHF).

Schliesslich fällt auch für die Ummeldung des Fahrzeugs in der Regel eine Gebühr an. In der Schweiz variieren die Kosten je nach Kanton: Für das Ausstellen des Fahrzeugausweises werden etwa 30 bis 40 Franken fällig, ein neues Kontrollschild kostet rund 20 bis 60 Franken.

Welche Vor- und Nachteile hat eine Leasingübernahme?

Alter Leasingnehmer

Vorteile:

  • Flexibler Ausstieg aus dem Vertrag: Eine Leasingübernahme ermöglicht es, aus dem bestehenden Leasingvertrag vorzeitig auszusteigen, ohne die restliche Laufzeit erfüllen zu müssen.

  • Vermeidung von Vertragsstrafen: Im Vergleich zu einer vorzeitigen Vertragsauflösung können durch eine Leasingübernahme mögliche Strafzahlungen oder hohe Ablösegebühren vermieden werden.

Nachteile:

  • Verlust der Anzahlung: Die Anzahlung – sofern es sich nicht um ein Leasing ohne Anzahlung handelt – ist bei einer Leasingübernahme nicht erstattungsfähig. Der neue Leasingnehmer wird zudem ungern einen Teil der Anzahlung übernehmen, weshalb du mit einem (Teil-)Verlust rechnen musst.

  • Zustimmung des Leasinggebers: Die Übernahme eines Leasingvertrags bedarf der Zustimmung des Leasinggebers. Sollte dieser nicht einverstanden sein, kannst du den Vertrag nicht übertragen.

  • Nachfolgersuche: Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger, der bereit ist, den Leasingvertrag zu übernehmen, kann zeitaufwendig und mühsam sein – besonders, wenn du schnell aus dem Vertrag aussteigen möchtest.

Neuer Leasingnehmer

Vorteile:

  • Kürzere Vertragslaufzeit: Im Vergleich zu einem Neuabschluss eines Leasingvertrags hat der neue Leasingnehmer eine kürzere Laufzeit und ist somit nicht langfristig gebunden.

  • Gute Verhandlungsposition: Da der aktuelle Leasingnehmer sein Fahrzeug häufig schnell weitergeben möchte, ergibt sich bei der Vertragsübernahme die Möglichkeit, günstigere Konditionen auszuhandeln.

  • Möglicherweise günstigere Leasingrate: Bei einer Leasingübernahme zahlst du für die kürzere Restlaufzeit weiterhin die ursprünglich auf längere Laufzeit berechnete Leasingrate

    Wichtig: Die Leasingrate allein zu betrachten reicht nicht aus – es kommen weitere Leasingkosten wie Anzahlung, Versicherung, Steuern, Wartung oder Rückgabekosten hinzu, die du ebenfalls berücksichtigen musst. Wie du die tatsächlichen Gesamtkosten richtig berechnest, kannst du in diesem Blog nachlesen.

Nachteile:

  • Übernahme bestehender Vertragsbedingungen: Du musst als neuer Leasingnehmer das Fahrzeug und den Vertrag genauso vom alten Leasingnehmer übernehmen, ohne Anpassungen an Farbe, Ausstattung oder Motorisierung vornehmen zu können.

  • Haftung für Vorschäden: Als neuer Leasingnehmer übernimmst du mit dem Fahrzeug auch seine Vorschäden und Mängel. Falls dir diese nicht vor der Übernahme auffallen, musst du als neuer Vertragspartner bei der Fahrzeugrückgabe für diese Schäden aufkommen. Daher ist es wichtig, idealerweise einen gemeinsamen Besichtigungstermin mit einem Gutachter durchzuführen, bevor der Vertrag unterschrieben wird.

Fazit zur Leasingübernahme

Eine Leasingübernahme ist aus der Sicht des alten Leasingnehmers zunächst unglücklich. Immerhin hast du dir nicht vorgestellt, frühzeitig deinen Leasingvertrag zu beenden – und dabei nicht den normalen Ablauf bis zum Vertragsende zu durchlaufen. Dennoch kann eine Leasingübernahme sicherstellen, dass du nicht Zeit und Geld für ein nicht mehr gewünschtes Auto verschwendest.

Falls du hingegen überlegst, einen Leasingvertrag zu übernehmen, solltest du Folgendes abwägen: Kannst du einen attraktiven Preis aushandeln, kann eine Leasingübernahme sinnvoll sein. Jedoch musst du vielleicht für Schäden am Auto aufkommen, die dir beim Vertragsabschluss noch nicht bewusst waren, hast keine Gestaltungsfreiheit bei der Ausstattung des Autos und musst dich an die vereinbarte Laufzeit sowie Kilometerbegrenzung halten. Darüber hinaus solltest du die Bedingungen des Leasings im Allgemeinen nicht vergessen.

Die günstig scheinende Leasingrate ist bei Betrachtung der Gesamtkosten inklusive Versicherung, Service & Wartung, Zulassung, Steuern sowie Reifenwechsel deutlich höher, als auf den ersten Blick erkennbar. Wer hingegen eine flexible und transparente Alternative ohne die Nachteile einer Leasingübernahme sucht, könnte mit einem Auto-Abo besser bedient sein.

Das Carvolution Auto-Abo - Die Leasing Alternative

Leasingvertrag frühzeitig beenden? Mach es dir einfacher und entscheide dich direkt für ein Auto-Abo statt Leasing. Es ist nicht nur oft günstiger, sondern auch flexibler und deutlich unkomplizierter. Beim Auto-Abo legst du die Laufzeit von Anfang an selbst fest – ob nur 3 Monate oder 4 Jahre. Wenn du noch unsicher bist, kannst du dich zunächst für eine kürzere Dauer entscheiden und das Abo bei Bedarf problemlos verlängern. So bleibst du jederzeit anpassungsfähig, ohne dich langfristig fest binden zu müssen. Ausserdem ist bereits alles im monatlichen Fixpreis inklusive: Versicherung, Reifen, Service, Wartung, Steuern und kantonale Einlösung.

Mit unserer Bestpreis-Garantie sparst du zudem im Vergleich zum klassischen Leasing: Berechne online direkt, wie viel du sparen kannst. Sollte sich herausstellen, dass unsere Gesamtkosten höher sind, passen wir diese für dich an Bei Interesse steht dir das Carvolution-Team jederzeit für eine unverbindliche Beratung zur Verfügung.

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