Einmal falsch abgestellt und schon wird es teuer. Wer sein Auto an der falschen Stelle abstellt, keine Parkscheibe einlegt oder mit den Rädern ausserhalb der Markierungen steht, riskiert eine (teure) Strafe. Damit dir das nicht passiert, erfährst du in diesem Beitrag alles über die einzelnen Parkzonen der Schweiz.

Weisse Felder heissen nicht frei parken

Dass du im Parkverbot dein Auto nicht stehen lassen darfst, ist klar. Auch auf Radstreifen oder vor Zufahrten zu Gebäuden oder Grundstücken darfst du nicht parken. Das Parken auf dem Trottoir ist ebenfalls untersagt, ausser Schilder erlauben das ausdrücklich. In gekennzeichneten Parkzonen darfst du dein Auto abstellen, solltest aber wissen, wie die jeweilige Regelung aussieht. Die weissen Parkfelder ermöglichen dir, deinen Wagen kostenpflichtig für einen definierten Zeitraum abzustellen. Die Gebühr, aber auch die Parkdauer ist immer etwas abhängig von der Gegend. Belebte Innenstädte sind in der Regel teurer als Vorstädte. Die Preise sind angeschrieben und am Automaten zu bezahlen. Immer mehr Städte und Gemeinden ermöglichen inzwischen auch das Lösen von Parktickets per App. Diese ist mit der Kreditkarte oder dem Bankkonto verknüpft. Sollte der Parkscheinautomat nachweislich kaputt sein und du kannst kein Ticket lösen, reicht es, eine Parkscheibe auszulegen. Tipp: Vergewissere dich, dass der Automat die einzige Möglichkeit zum Parken ist und dokumentiere den Defekt (per Smartphone). Bieten sich dir andere Möglichkeiten zu zahlen und du nutzt diese nicht, wird es teuer.

Blaue Zone mit Parkscheibe nutzen

Die Parkscheibe kommt bei blauen Parkzonen in der Schweiz zum Einsatz. In den sogenannten „Blauen Zonen“ kannst du für die angebrochenen und eine weitere Stunde kostenlos parken. Die Regelung gilt zwischen 8:00 und 18:00 Uhr, die Parkscheibe für die blauen Zonen muss sichtbar auf dem Armaturenbrett platziert sein. Du darfst übrigens nicht zu deinem Auto zurückkehren, um die Ankunftszeit zu ändern und so länger zu parken. Von 19:00 bis 8:00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen gilt die Regelung nicht und du kannst unbegrenzt stehen bleiben.

Parkverbot: Gelbe Markierungen signalisieren Privatgrund

Mit Kreuzen versehen gelbe Markierungen bedeuten Parkverbot und gelbe Linien am Fahrbahnrand bedeuten Halteverbot. Diese Parkplätze sind in privater Hand und beispielsweise Kunden und Angestellten der Geschäfte, vor denen sie sich befinden, vorbehalten. Eine rechtliche Grauzone ist das kurze Anhalten in dieser Zone, etwa um eine Person ein- oder aussteigen zu lassen. Dabei solltest du allerdings bedenken, dass es dir als Fahrer nicht erlaubt ist dein Fahrzeug zu verlassen. Das gilt nämlich als Parken und ist somit strafbar. Die Strafen, die anfallen, haben es durchaus in sich: Das Parken auf einer Halteverbotslinie für eine Stunde oder mehr kostet dich 120 Franken. Wenn du mit den Rädern auf oder über der Linie deiner Parklücke stehst, kann das richtig teuer werden. Mehrere hundert Franken sind keine Seltenheit, selbst wenn du mit einer Parkscheibe in der blauen Zone stehst, oder eine Anwohnerkarte dich berechtigt dort zu parken. Bevor du also versuchst, dich in eine zu kleine Parklücke zu zwängen, suche lieber nach einer grösseren und schütze dich vor teuren Strafen.

Parken mit deinem Carvolution-Auto

Wie du siehst, gibt es verschiedene Möglichkeiten zu parken. Da du jetzt den Unterschied zwischen weissen, blauen und gelben Parkfelder kennst, kann nichts mehr schief gehen mit dem Parkieren deines Carvolution-Autos.

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