Für November 2022 ist sie angekündigt, die Markteinführung des ersten Solar-Fahrzeugs. Der Lightyear 0 ist mit gebogenen Solarzellen ausgestattet, die ihn aufladen – egal ob während der Fahrt, oder einfach während des Parkens im Freien. Eine Batterie hat das Auto nicht. Aber ist das Konzept wirklich massentauglich?

Dass sich der Trend in der Automobilindustrie immer weiter von den klassischen Verbrennern hin zu alternativen Antriebsformen bewegt, ist offensichtlich. Immer mehr Elektroautos kommen auf den Markt, auch mit Wasserstoff oder Rapsöl betriebene Fahrzeuge sind längst keine Seltenheit mehr. Und auch die Vision eines durch Solarenergie betriebenen Autos soll schon bald über den Prototypenstatus hinauswachsen.

Solarauto ab November erhältlich

Das niederländische Unternehmen Lightyear hat angekündigt, dass es im Herbst mit der Herstellung des weltweit ersten Serienautos mit Solarzellen beginnen wird. Ab November ist das Modell Lightyear 0 dann bestellbar. Lightyear schätzt, dass das Auto unter optimalen Bedingungen eine Reichweite von 70 km pro Tag erreichen kann. Das bedeutet, dass Fahrer mit einem täglichen Arbeitsweg von 35 km im Sommer monatelang fahren könnten, ohne an die Steckdose zu müssen. Der Hacken: 150.000 Euro soll das Luxusgefährt kosten. Der Hersteller selbst gibt an, dass man in einem heissen Land wie Spanien oder Portugal bis zu sieben Monate lang nicht an die Steckdose muss, wenn die tägliche Fahrstrecke weniger als 35 km beträgt. In einem wolkigeren Klima, wie in der Schweiz, müsste das Auto nach zwei Monaten aufgeladen werden. Im Winter sind solche Ergebnisse natürlich nicht erreichbar.

In Zukunft noch mehr Solarautos erhältlich

Dabei ist Lightyear nicht der einzige Hersteller, der die Markteinführung eines Fahrzeugs angekündigt hat. Die Marke Sono, aus München, möchte mit dem Mini-Van Sion die Automobilindustrie revolutionieren. 250 Solarzellen werden beim Sion für die Stromgewinnung verwendet. Voll aufgeladen soll die Reichweite des Sion rund 300 Kilometer betragen. Die Solarzellen laden das Auto ständig nach. Auch aus Kalifornien soll schon bald ein Modell verfügbar sein. Das Solar-Fahrzeug des Start-ups Aptera ist leicht, hat eine aerodynamische Karosserie und nur drei Räder. Allein diese Designentscheidungen machen es unglaublich energieeffizient und minimieren die Häufigkeit, mit der die Fahrer das Solarauto aufladen müssen.

Leichter als Elektroautos

Und genau das ist der grosse Vorteil der Solar-Fahrzeuge: das Gewicht. Derzeit maximieren die meisten Elektroautos ihre Kilometerleistung durch eine Batterie, was bedeutet, dass sie weniger Zeit an Ladestationen und mehr Zeit beim Fahren verbringen können. Diese Batterien erhöhen jedoch nicht nur den CO2-Fussabdruck der Autos während der Produktion, sondern sie erhöhen auch das Gewicht und binden sie an Ladestationen. Solarautos umgehen dieses Problem.

Stand jetzt sind Solar-Fahrzeuge sicher nicht für die breite Masse tauglich. Noch nicht. Denn auch hier tut sich viel, was die Technik angeht. Der Wirkungsgrad der Panels wird sich zukünftig weiter verbessern und höhere Reichweiten und Geschwindigkeiten ermöglichen. Wann das sein wird, bleibt abzuwarten, aber für die Zukunft können Solarautos eine interessante Alternative werden. Und schliesslich haben auch Elektrofahrzeuge in den letzten Jahren eine steile Entwicklung genommen.

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